Justiz digital. Verfahren entscheidbar. Jederzeit. Rechtssicher. Aktenkonform.

Sonar ist die Videoverhandlung Software für Gerichte, Staatsanwaltschaften und Justizbehörden – DSGVO, direkt eingebunden, mit revisionssicherer Protokollierung für jeden Vorgang.
Achievements

Messbare Effekte — Videoverhandlung und digitale Justizprozesse in Zahlen

Kürzere Verfahrensdauer
-30- 0 %
Videoverhandlungen reduzieren Termindichte und Vertagungen in geeigneten Zivilverfahren nachweislich – ohne Qualitätsverlust in der Rechtsfindung.
Zivilrichter nutzen Videotechnik
0 %
Vor COVID: 8 %. Nach COVID: 42 % der befragten Zivilrichter – die Technologieakzeptanz hat sich verfünffacht, der Bedarf nach professioneller Software wächst entsprechend.
Videoverhandlungen pro Jahr in Deutschland
0 +
Die Zahl steigt seit der §128a-Reform 2023 weiter – ohne bundeseinheitliche Softwarelösung bleibt das Potenzial ungenutzt.
Halbierte No-Show-Rate
÷ 0
Digitale Teilnahme beseitigt Anreisebarrieren für Zeugen, Sachverständige und Parteien – weniger Zwangsmaßnahmen, weniger Neuterminierungen, mehr abgeschlossene Verfahren.
Zufriedenheit bei digitaler Befragung
+ 0 %
Verfahrensbeteiligte bewerten Videovernehmungen als klar strukturiert und verlässlich – die Akzeptanz übertrifft häufig die Erwartungen der Verfahrensverantwortlichen.
Ø Verfahrensdauer Zivilsachen
> 0 Mo.
Ein erheblicher Anteil ist auf organisatorische Koordinationsprobleme zurückzuführen – Videoverhandlung Software adressiert genau diese Kostenstelle.
Problem

Die Kommunikation ist das Nadelöhr der deutschen Justiz

Rechtsprechung fachlich stark. Prozessführung strukturell schwach angebunden. Das ist die Realität in vielen Gerichten.

Anhörungen, Vernehmungen und Beweisaufnahmen finden statt – aber getrennt von Akten, Dokumenten und Protokollen. Das kostet Zeit, erzeugt Fehler und schafft vermeidbare Verfahrensverzögerungen.

Typische Engpässe:
  • Vernehmungen und Dokumente befinden sich in getrennten Systemwelten ohne automatischen Abgleich
  • Sachverständige, Dolmetscher und Zeugen scheitern an Koordination – nicht an Kompetenz
  • Protokolle entstehen im Nachgang statt im Gespräch – mit allen daraus resultierenden Unvollständigkeiten
  • Vulnerable Zeugen erscheinen physisch, obwohl §247a StPO Distanzvernehmung ermöglicht
  • Eilverfahren mit Fristendruck werden durch Verfügbarkeitsprobleme von Beteiligten ausgebremst
Verfahrenstypen mit besonderem Handlungsdruck:
  • Zeugenvernehmungen mit schutzbedürftigen Personen: Distanzvernehmung nach §247a StPO bleibt in der Praxis untergenutzt
  • Komplexe Wirtschafts- und Cyberstrafverfahren: Sachverständige sind räumlich verteilt, digital unzureichend eingebunden
  • Internationale Verfahren: EU-Digitalisierungsverordnung 2023/2844 ermöglicht grenzüberschreitende Videoverhandlung ab Mai 2025
  • Massenverfahren und Eilrechtsschutz: Termindichte und Kurzfristigkeit überfordern analoge Koordinationsprozesse
  • Rechtsantragstelle mit hohem Publikumsaufkommen: Digitale Rechtsantragstelle ist explizites Förderprojekt des BMJV – Umsetzung fehlt flächendeckend
Lange Verfahrensdauern, steigende Arbeitsbelastung, Terminverschiebungen: das sind keine strukturellen Unvermeidlichkeiten. Es sind lösbare Koordinationsprobleme.

Warum jetzt — Rechtlicher und technischer Wandel erzwingt Entscheidungen

Justizdigitalisierung ist jetzt Pflicht, nicht Kür

Was Rechtsuchende heute erwarten:

  • Verfahrensbeschleunigte Bearbeitung ohne organisatorische Verzögerung
  • Teilnahme ohne kostenpflichtige, weite Anreise – insbesondere für Zeugen und Sachverständige
  • Transparenz über Verfahrensstand, Fristen und Entscheidungslogik
  • Barrierefreier Zugang – räumlich und sprachlich
  • Revisionssichere, nachvollziehbare Entscheidungsgrundlagen
Blauer Pin als grafisches Markierungselement, umgekehrt
Sonar Markenzeichen – blaue Kugel im Kreis
Blauer Pin als grafisches Markierungselement

Was parallel steigt:

  • E-Akte-Pflicht ab 01.01.2026: Alle Gerichte müssen neue Akten ausschließlich elektronisch führen – laut BMJV gesetzlich verankert
  • §128a ZPO-Reform 2023: Richter können Videoverhandlung jetzt anordnen. Parteien haben ein eigenes Antragsrecht. Ablehnung muss begründet werden.
  • EU-Digitalisierungsverordnung (VO EU 2023/2844): Grenzüberschreitende Videoverhandlung in Zivil- und Handelssachen ab Mai 2025 EU-weit geregelt
  • 200 Mio. € Justizdigitalisierung: Bundesförderung für Videoportal der Justiz, digitale Rechtsantragstelle und Online-Verfahren – Sonar ist die ergänzende Produktlösung
  • Vollvirtuelle Verhandlung als Pilotprojekt: BMJV erprobt Videoverhandlungen, bei denen auch der Vorsitzende räumlich getrennt agiert

Die regulatorische Richtung ist eindeutig: Videoverhandlung Software wird Standardinfrastruktur. Die Frage ist nicht ob – sondern welche.

Zahlen, die den Handlungsbedarf belegen

„Video-Verhandlungen reduzieren die Verfahrensdauer bei geeigneten Fällen um 30–40 %.“

„Über 60 % der Terminverschiebungen gehen auf Koordinationsprobleme mit Zeugen, Sachverständigen oder Dolmetschern zurück.“
Die Zahl der Richter, die Videotechnik nutzen, hat sich im Jahr 2020 verfünffacht – auf 42 % der befragten Zivilrichter.“
Die durchschnittliche Verfahrensdauer in Zivilsachen liegt bei über 12 Monaten – organisatorische Verzögerungen sind ein wesentlicher Treiber.
Problem

Videoverhandlung, Vernehmung, Protokollierung – alles in einem Prozess

Durchgängige Abläufe statt isolierter Termine
Sonar verbindet Verfahrensbeteiligte per Video und synchronisiert Akten, Dokumente und Protokolle in Echtzeit – ohne Systemwechsel, ohne Medienwechsel, direkt in die Justiz-IT.
  • Gemeinsame Aktenansicht – Verfahrensstand, E-Akte, Schriftsätze und Beweismittel für alle sichtbar
  • Zeugen, Sachverständige und Dolmetscher werden live per Video zugeschaltet
  • Dokumente werden im Gespräch hochgeladen, gemeinsam gesichtet und rechtssicher freigegeben
  • Automatische Protokollierung – KI-gestützte Transkription, revisionssicher und aktenreif
  • Live-Entscheidungsfestlegung direkt im Termin – keine Vertagung wegen fehlender Unterlagen
  • Nahtlose Rückführung aller Ergebnisse in forumSTAR, MESTA, E-Akte und ERV
  • Rollenbasierte Teilnahme: Richter, Staatsanwalt, Verteidigung, Dolmetscher – jeweils kontrolliert abgesichert

Anhörungen enden mit Klarheit und einem aktenkonformen Protokoll – nicht mit Terminverschiebungen und Nachfragen.

Integration

Digitale Justizprozesse in der Praxis: Anwendungsfelder von Sonar

Digitale Rechtsantragstelle

Anträge, Klagen und Protokollerklärungen nach §129 ZPO werden per Video aufgenommen – fristwahrend, barrierefrei, direkt in die E-Akte überführt. Explizites BMJV-Förderprojekt seit 2023.

Videoverhandlung nach §128a ZPO

Vollständige mündliche Verhandlungen per Bild-Ton-Übertragung – Parteien, Anwälte, Richter und Protokollführer in einem sicheren Raum, ohne Anreise, mit Öffentlichkeitsübertragung auf Wunsch.

Zeugenschutz und Distanzvernehmung

Vernehmung schutzbedürftiger Zeugen aus räumlich getrennter, geschützter Umgebung – konform mit §247a StPO, ohne Konfrontation im Gerichtssaal, mit separatem Breakout-Raum für Anwalt-Mandant.

Sachverständigenanhörung per Video

Gutachter erläutern Befunde live, beantworten Rückfragen in Echtzeit und teilen Dokumente und Visualisierungen direkt im Gespräch – ohne Anreise, vollständig protokolliert und aktenreif.

Dolmetscher-Infrastruktur für mehrsprachige Verfahren

Zentralisierte Dolmetscherpools für 50+ Sprachen und Gebärdensprache mit separatem Audiokanal für Simultandolmetschen – ein struktureller Vorteil gegenüber Standardlösungen ohne diesen Kanal.

Bewährungs- und Resozialisierungsgespräche

Gespräche zwischen Bewährungshelfern, Inhaftierten, Angehörigen und Gericht finden digital statt – ohne Transportkosten, ohne Sicherheitsrisiko, mit vollständiger Dokumentation für die Akte.

Key Benefits

Direkter Mehrwert

Entscheidungsfähigkeit im Termin – ohne Vertagung
Aktenkontext, Zeugen, Sachverständige und Dokumente sind sofort verfügbar. Termine enden mit einer Entscheidung, nicht mit einem neuen Termin.
KI-gestützte Transkription, automatische Protokollerstellung und direkte Aktenübergabe reduzieren Rechtsmittelrisiken und schützen vor Verfahrensfehlern durch unvollständige Dokumentation.
Terminverschiebungen durch Koordinationsprobleme gehören zu den häufigsten Ursachen langer Verfahrensdauern. Sonar adressiert exakt diesen Engpass – messbar, nicht theoretisch.
Expertise wird fallbezogen eingebunden statt durch Koordinationsaufwand blockiert. Mehr Kapazität für die rechtliche Kernarbeit.

Strategische Wirkung

Justizdigitalisierung strukturell verankern, nicht projektieren
Sonar ist keine Pilotlösung – sie ist produktionsreife Infrastruktur. Einmal eingeführt, skaliert sie auf alle Standorte, Fachgerichtsbarkeiten und Behörden über standardisierte Konfiguration.
Vollständige, automatisierte Dokumentation jedes Vorgangs schützt vor angreifbarer Verfahrensführung und reduziert Revisionsrisiken nachweislich.
Schnellere Verfahren, transparente Kommunikation und niedrigschwelliger Zugang stärken die Akzeptanz staatlicher Justiz – ein Kernziel des BMJV und der Justizministerkonferenz.
Zentrales Fachwissen wird ortsunabhängig verfügbar. Kleinstgerichte erhalten dieselbe Prozessqualität wie Großinstanzen.
Resonanz

Erfolgreiche Partnerschaften, messbare Ergebnisse

Technische Integration in Justiz-IT: forumSTAR, MESTA, E-Akte und ERV

Anbindung an Justiz-Fachverfahren:

  • forumSTAR · MESTA · SIJUS · AUREG · SolumSTAR · TRIJUS
  • E-Akte (eAkte, eAkte Bund) — ab 01.01.2026 Pflicht für alle neuen Akten
  • Elektronischer Rechtsverkehr: beA · beBPo · EGVP
  • Dokumentenmanagement und Archiv
  • Justiz-Intranet und interne Kommunikationsplattformen

Technische Integrationslogik:

  • API-basierte Kontext-Übergabe: Aktenzeichen, Verfahrensstand, Beteiligte, Fristen
  • Automatische Rückführung von Protokollen, Transkripten und Dokumenten in die Akte
  • Keine Doppelpflege, keine redundanten Datensätze, kein manueller Export

Sicherheit, Compliance und Governance:

  • DSGVO-konforme Architektur – Datenverarbeitung ausschließlich in deutschen Rechenzentren
  • BSI-Grundschutz-orientiertes ISMS – für öffentliche Verwaltung und Justiz
  • Rollenbasierte Zugriffssteuerung (RBAC) nach dem Least-Privilege-Prinzip
  • Verschlüsselte Kommunikation (TLS) für alle Bild-Ton-Datenströme
  • VS-NfD-kompatibel konfigurierbar für sicherheitskritische Verfahren
  • Vollständige Protokollierung aller sicherheitsrelevanten Vorgänge für Auditierbarkeit

Häufige Fragen zu Videoverhandlung Software für Gerichte

Was ist Videoverhandlung Software für Gerichte, und wie unterscheidet sie sich von normalen Videokonferenzsystemen?
Videoverhandlung Software für Gerichte ist speziell für die rechtlichen, technischen und sicherheitstechnischen Anforderungen der Justiz konzipiert. Im Unterschied zu kommerziellen Videokonferenzdiensten wie Teams oder Webex umfasst sie die Integration in Justiz-Fachverfahren (forumSTAR, MESTA, E-Akte), revisionssichere automatische Protokollierung, Simultandolmetscher-Kanäle, BSI-Grundschutz-Konformität, VS-NfD-Kompatibilität und §128a ZPO-konforme Verfahrensführung.
Ja. Sonar ist über API-Schnittstellen in E-Akte (eAkte, eAkte Bund), forumSTAR, MESTA, SIJUS, AUREG, SolumSTAR, TRIJUS sowie die ERV-Systeme beA, beBPo und EGVP einzubinden. Protokolle und Dokumente werden ohne Medienbruch und ohne Doppelpflege direkt in die Akte zurückgeführt.
Sonar betreibt seine Infrastruktur nach ISO-27001-orientiertem ISMS in deutschen Rechenzentren. Die Architektur ist DSGVO-konform und BSI-Grundschutz-orientiert. Für besonders schutzbedürftige Verfahren ist eine VS-NfD-kompatible Konfiguration verfügbar. TLS-Verschlüsselung und RBAC sind standardmäßig implementiert.
Sonar ermöglicht Distanzvernehmungen nach §247a StPO aus einer räumlich getrennten, geschützten Umgebung. Separate Breakout-Räume erlauben vertrauliche Konsultationen zwischen Anwalt und Mandant. Bild-Ton-Aufzeichnung, Zugriffssteuerung und revisionssichere Protokollierung sind automatisch aktiv.
Sonar unterstützt die Live-Zuschaltung zentraler Dolmetscherpools für 50+ Sprachen und Gebärdensprache mit separatem Audiokanal für Simultandolmetschen. Dies schließt eine bekannte Lücke marktüblicher Videokonferenzlösungen, die keinen zweiten Audiokanal für Online-Simultandolmetscher anbieten.
Eine typische Implementierung dauert 8–12 Wochen: Discover (1–2 Wo.: Anforderungsanalyse, IT-Prüfung, Compliance), Prepare (2–4 Wo.: Einrichtung, Integration, Schulung), Pilot (4–8 Wo.: produktiver Einsatz mit KPI-Messung), Rollout (ab Woche 8–12: Skalierung auf alle Einheiten). Integrationen in Fachverfahren und Sicherheitsinfrastruktur sind eingeschlossen.
Sonar – Grafik mit geschwungenen Wellenlinien als Markensymbol
Richter nutzt Tablet für Videoberatung im Gerichtssaal

Sonar in der Videoverhandlung erleben

Erleben Sie, wie Sonar Videoverhandlungen, Zeugenvernehmungen und Rechtsantragstelle strukturiert, rechtssicher und effizient abbildet – direkt eingebunden in forumSTAR, E-Akte und ERV, für schnellere Verfahren und weniger Terminverschiebungen.
Person nutzt Tablet mit Stift für die Remote-Beratung im Justizbereich

Sonar Touchpoints für Gerichte und Justizvollzug

Erfahren Sie, wie Sonar Video-Terminals in Gerichten, Justizvollzugsanstalten, Rechtsantragstellen und Außenstellen ermöglicht – mit zentralisierter Expertise, nahtloser Fachverfahrensanbindung und vollständiger Aktenführung.
Get in Touch

Kontakt aufnehmen

Sie möchten die Videoberatung-Software Sonar kennenlernen oder erfahren, wie unsere Plattform Ihre digitale Kundenkommunikation stärkt? Unser Team steht Ihnen persönlich zur Seite – vertraulich, kompetent und mit Blick auf Ihre individuellen Anforderungen.

Book a Demo

Right from website

Call Us

From your Phone

Email Us

From your email app

Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen. Unser Team ist montags bis freitags von 8–18 Uhr erreichbar.

Software

Hardware

Banken

Versicherungen

Energiewirtschaft

Telemedizin

Energiewirtschaft

Telemedizin

Öffentlicher Sektor

Bildungseinrichtungen

Immobilienwirtschaft

E-Commerce / Retail

Reisebüro

Tourismus / Hotellerie

Transport / Airlines

Bildung / Weiterbildung

Justiz

Thank You!

Ihr Brief wurde versendet!
Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden eine Antwort von unserem Team.